Warum Felix sich prügelt und Amira nicht schlafen will – Schnupperkurs Traumapädagogik
18.05.2026 | 10-17 Uhr | Kosten: 154 Euro (inkl. MwSt.) | Referent: Heiner van Mil
Amira daddelt bis in die frühen Morgenstunden an ihrem Smartphone und kommt dann nicht aus dem Bett. Felix gerät auf dem Pausenhof immer wieder in Prügeleien. Annika fügt sich selbst Schnittwunden zu. Noah versteckt immer wieder Essen in seinem Schrank. Ob in der Kita, der Schule, der Jugendhilfe oder anderen Feldern der (Psycho-)Sozialen Arbeit: Diese und ähnliche Verhaltensweisen belasten die Menschen, mit denen wir arbeiten, und fordern uns als Fachmenschen oft heraus. Sie machen uns ratlos, manchmal auch ohnmächtig.
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Eine „traumapädagogische Brille“ kann dabei helfen, in ein tieferes Verstehen der Menschen und ihres Verhaltens zu kommen. Welche gewichtigen Gründe haben sie für ihre Handlungen, an welche gefährlichen Lebensumstände mussten sie sich anpassen? Und welche Rolle spielen ihr Gehirn und ihr Nervensystem bei alldem?
In der Fortbildung schauen wir uns an, welche Antworten auf diese und ähnliche Fragen in der Traumapädagogik zu finden sind. Neben Einblicken in die Grundlagen zum Thema „Trauma und Traumafolgen“ sowie einige traumapädagogische Grundkonzepte gibt es natürlich ausreichend Raum für Fragen und das Einbringen eigener Praxisbeispiele.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachmenschen aus Jugendhilfe, Schule, Kita und anderen Feldern der (psycho-)sozialen Arbeit, die bisher keine oder wenig Erfahrung mit Traumapädagogik gemacht haben und dies gerne ändern möchten.
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Heiner van Mil, Leiter des Institut Trauma und Pädagogik, langjährige (Leitungs-)Erfahrung in der Praxis und Forschung im Feld der Kinder- und Jugendhilfe. Rehabilitationswissenschaftler (M.A.), Erziehungswissenschaftler (B.A.), Traumapädagoge und Traumazentrierter Fachberater (FVTP/DeGTP), Systemischer Berater (DGSF), Co-Vorsitzender im Fachverband Traumapädagogik (FVTP).