In der Fortbildung laden wir ein zum Innehalten, in sich selbst zu horchen und der eigenen Lebens- und Arbeitsbelastung achtsam nachzuspüren. Es ist Zeit wahrzunehmen, was uns belastet, was uns trägt und was uns stärkt. Jede:r für sich und getragen durch die Gruppe suchen wir einen Weg, wie Selbstsorge für sich im (beruflichen) Alltag lebendig werden und daraus eine tragfähige, individuelle Selbstfürsorge wachsen kann.
Wir werden Selbstsorge und Selbstfürsorge miteinander erleben und gestalten mit:
- Zeiten der Stille
- längeren Spaziergängen in unterschiedlichen Tempi
- bewusstem Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse
- Gigong, Gehmeditation und Bewegungseinheiten
- Betrachtung eigener biografischer Muster und früher Prägungen
- Nachspüren, aus welcher Motivation heraus wir uns für diesen Beruf entschieden haben
- Arbeiten mit dem eigenen Nervensystem
- Erforschung und Stärkung unseres Erfahrungswissens
Die meisten Fachmenschen brauchen die regelmäßige Neuausrichtung, um ihr Selbstmitgefühl und Selbstsorge zu stärken und zu aktivieren. Es benötigt Rahmen und Raum, um (wieder) besser in Kontakt mit dem Selbst zu kommen und dabei in einem achtsamen, fürsorglichen Austausch miteinander zu sein. Die Zeit bietet Platz, dich mit dir selbst auszurichten, in Verbindung mit anderen Menschen zu sein, ohne dich selbst dabei zu verlieren. Wir werden die eigene Fürsorgepraxis vertiefen um sie nachhaltig im Alltag verankern.
Das Tagungshaus Königssee in der Eifel mit einem wunderschönen Garten und einer nährenden Umgebung bietet für unser Anliegen einen geschützten Rahmen: das Haus bietet vollwertige vegetarische Verpflegung und Einzelzimmer mit eigenem Bad. So entstehen Raum und Zeit für individuellen Rückzug, für Gemeinschaft und für das Genährt-werden auf allen Ebenen.
Die Fortbildung richtet sich an alle Absolvent:innen unserer Weiterbildung und an Fachmenschen, die fachliches Wissen im Umgang mit Trauma und Traumapädagogik haben.
03.05. – 06.05.2027 anmelden
Hedi Freude, bis Ende 2024 Leiterin Institut Trauma und Pädagogik, ab Januar 2025 Referentin im Institut, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Familienberaterin und Systemische Familientherapeutin (IFW), Supervisorin (DGSv), Traumafachberaterin, PEP®-Anwenderin, langjährige (Leitungs-)Erfahrung in der Jugendhilfe