Das Institut Trauma und Pädagogik hat das Ziel, die Entwicklung der Traumapädagogik gesellschaftlich und institutionell, pädagogisch und individuell mitzugestalten.
Grundidee des Instituts ist der kreative Prozess der Weiterentwicklung und Weitergabe traumapädagogischer Haltungen, Methoden und Konzepte. Es geht darum, Antworten zu finden und Handlungsrepertoires zu entwickeln, die den Betroffenen gerecht werden. Es braucht Kenntnis und Verständnis für die pädagogische Notwendigkeit im Umgang mit Traumatisierung, Traumadynamiken und -netzen.
ARCHIV: Fortbildung: Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …
ARCHIV: UND JEDEM ANFANG WOHNT EIN ZAUBER INNE … Ankommensprozesse von jungen Menschen in der stationären Jugendhilfe
03.06.2024 | 10-17 Uhr | Kosten: 130 Euro | Referent: Heiner van Mil
Kinder und Jugendliche, die stationär untergebracht werden, durchleben davor eine herausfordernde, oft traumatische Zeit. Auch eine Inobhutnahme birgt immer wieder Hoch-Stress-Erlebnisse. Traumapädagogische Ansätze können dabei helfen, den Start in der stationären Unterbringung nicht zu einem „bösen Zauber“ werden zu lassen, sondern die Kinder und Jugendlichen zu stabilisieren.
Denn es ist davon auszugehen, dass die „objektiv“ sichere Umgebung bei den jungen Menschen nicht als solche erlebt wird. Die Trennung von den bisherigen Bezugspersonen, die neue Umgebung, das Leben in einer Gruppe mit völlig anderem Rhythmus sind nur Beispiele für die Hürden des Neubeginns. Pädagog:innen haben vor diesem Hintergrund den Prozess des Ankommens mit besonderer Aufmerksamkeit und Sensibilität zu gestalten. In der Fortbildung schauen wir uns die Ankommensprozesse „unter der Lupe“ an, entwickeln Ideen, wie diese feinfühlig und stabilisierend gestaltet werden können. Der hohe Praxisbezug und die Übersetzbarkeit in die jeweiligen Settings der Teilnehmenden wird unterlegt mit theoretischen traumapädagogischen Grundlagen. Der Inhalt wird lebendig, praxisnah und mit vielen Beispielen vermittelt. Die Teilnehmer:innen haben Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich methodisch weiter zu entwickeln und auf achtsame Weise mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit und ohne traumapädagogische Vorbildung und eignet sich besonders für Praktiker:innen aus der stationären Kinder- und Jugendhilfe. In der Fortbildung werden traumapädagogische Grundlagen mit Heiner van Mils Praxiserfahrungen und Erkenntnissen aus seiner Forschung zu Ankommensprozessen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe verbunden.
Heiner van Mil, Jg. 1988, Referent im Institut Trauma und Pädagogik, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ), Doktorand an der Universität zu Köln/ASH Berlin, langjährige (Leitungs-)Erfahrung in der Jugendhilfe. Rehabilitationswissenschaftler (M.A.), Erziehungswissenschaftler (B.A.), Traumapädagoge und Traumazentrierter Fachberater (FVTP/DeGTP), Systemischer Berater (DGSF), Vorstandsvorsitzender im Fachverband Traumapädagogik (FVTP).
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