Institut

Fachkräfte im (sozial) pädagogischen Umfeld arbeiten täglich mit traumatisierten Menschen und gehen mit deren kreativen Umgehensweisen und individuellen Überlebensstrategien um.

Die Traumapädagogik übersetzt die Erkenntnisse der Psychotraumatologie und Neurobiologie auf die pädagogische und beratende Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Lebensumfeld.

Die Traumapädagogik weckt Verständnis für die besondere Entwicklung eines Kindes unter traumatischen Bedingungen und schaut auf die (Wieder-) Herstellung der eigenen Handlungskompetenzen. Im Fokus steht die Pädagogik des sicheren Ortes, die diesen Kindern einen geschützten Rahmen bietet. Neben dem Blick auf das Kind geht es um das Verständnis von Traumadynamiken und -netzen, bezogen auf die verschiedenen Systeme der Familie, des Teams und der Organisation. Ein weiterer wichtiger Bereich beschäftigt sich mit der eigenen professionellen Rolle, der Selbstreflexion, den persönlichen Ressourcen und Risiken, um Überforderungen selbstschützend und wirksam begegnen zu können. Hierzu gehören auch Kenntnisse über Sekundäre Traumatisierung und ein bewusster Umgang damit.

Wir freuen uns sehr, einen Ort gefunden zu haben! Seit Januar 2016 sind wir mit einem großen Loft in der Zikkurat beheimatet, einer ehemaligen Steinzeugfabrik in Mechernich-Firmenich, verkehrsgünstig zwischen Euskirchen und Kommern gelegen.

Willkommen!
Hedi Gies, Leitung des Instituts

Willkommen im Institut Trauma und Pädagogik! Hedi Gies, Leitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitung Institut

 

Hedi Gies
Jg. 1961, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Familienberaterin und Systemische Familientherapeutin (IFW), Supervisorin (DGSv), Traumafachberatung, Weiterbildnerin in freier Praxis; Institutsleitung und Leitung der Weiterbildung. Langjährige Erfahrung in der ambulanten und stationären Jugendhilfe
www.institut-trauma-paedagogik.de

Das Institut für Trauma und Pädagogik hat das Ziel, gesellschaftlich und institutionell, pädagogisch und individuell die Entwicklung der Traumapädagogik mitzutragen.

Grundidee des Instituts ist der kreative Prozess der Weiterentwicklung und Weitergabe traumapädagogischer Haltungen, Methoden und Konzepten. Es geht darum, Antworten zu finden und Handlungsrepertoires zu entwickeln, die den Betroffenen gerecht werden. Es braucht Kenntnis und Verständnis für die pädagogische Notwendigkeit im Umgang mit Traumatisierung, Traumadynamiken und -netzen. Und es braucht einen sensiblen, reflexiven Blick auf sich selbst, damit Sekundärer Traumatisierung und Mitgefühlserschöpfung fachlich und menschlich begegnet werden kann. Dabei geht es auch um die Aneignung einer „traumazentrierten Haltung”. Diese kann mit Neugier und Wertschätzung gegenüber den Kindern und sich selbst sowie in Wechselwirkung zwischen sich und der pädagogischen Arbeit entstehen.

Basis des Instituts bilden die langjährigen interdisziplinären Tätigkeiten der MitarbeiterInnen in verschiedenen Arbeitsfeldern.

  • Begleitung und Beratung traumatisierter Kinder, Jugendlicher, deren Familien sowie (Fach-) Familien, Systeme, Teams und sozialer Einrichtungen, die mit traumatisierten Kindern arbeiten.
  • Beratung sozialer Einrichtungen bei der traumapädagogischen Konzeptentwicklung für den pädagogischen Alltag und zu Aus- und Wechselwirkungen psychischer Traumatisierung auf die eigene Organisation.
  • Entwicklung traumapädagogischer Konzepte und deren Verbindung mit der praktischen Arbeit.

Das Institut gibt Platz und Möglichkeit, das Wissen der Traumaarbeit zu lernen und zu leben, Gedanken weiterzuweben und bestehende Konzepte fortzuschreiben. Das Institut freut sich auf einen kreativen und lebendigen Prozess miteinander!

Gründerin und Leiterin des Instituts ist Hedi Gies, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Familienberaterin und Systemische Familientherapeutin (IFW), Supervisorin (DGSv), Traumafachberatung, Weiterbildnerin in freier Praxis. Sie leitet auch die Weiterbildungsreihe.

Hedi Gies

Leitung INSTITUT TRAUMA UND PÄDAGOGIK
Leitung Weiterbildung

Jg. 1961, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Familienberaterin und Systemische Familientherapeutin (IFW), Supervisorin (DGSv), Traumafachberatung, PEP®-Anwenderin, Weiterbildnerin in freier Praxis. Langjährige (Leitungs-)Erfahrung in der Jugendhilfe

Alexandra ReitsmaAlexandra Reitsma

Mitarbeiterin des Instituts | Assistentin

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Jg. 1983, Kommunikationswirtin (WAK), Yogalehrerin (BYV). Langjährige Erfahrung in der Marketingkommunikation und KundInnenberatung, Projektleitung und Teamkoordination.

Kirsten Schüller-HornKirsten Schüller-Horn

Mitarbeiterin des Instituts | Referentin
Jg. 1970, Dipl. Sozialpädagogin, Qualifizierung als Anwältin des Kindes / Verfahrenspflegerin nach § 50 FGG, Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin (DeGPT/BAG), PEP®-Anwenderin, langjährige Erfahrung in der stationären und ambulanten Jugendhilfe

 

Kathrin KrausKathrin Hülz

Mitarbeiterin des Instituts | Referentin

Jg. 1985. Erzieherin mit dem Schwerpunkt Kinder,- und Jugendhilfe seit 2004, ehrenamtliche Vormünderin beim Kreis Euskirchen seit 2013, B.A.S.E. Gruppenleiterin, S.A.F.E. Mentorin, Traumapädagogin, Systemische Beraterin

Eva Taut

Mitarbeiterin des Instituts | Versorgung 

Jg. 1984. Erzieherin, B.A.S.E. Gruppenleiterin

Stefanie Kuhlmann

freie Mitarbeiterin des Instituts | Referentin

Jg. 1978, Diplom-Sozialpädaggogin, approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Schwerpunkt Verhaltenstherapie) tätig in eigener Praxis in Düren, Traumafachberatung, Entspannungspädagogin, langjährige Erfahrung in der Jugendhilfe, in der Flüchtlingsarbeit und im kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich
> zur Website

Luisa DuvenbeckLuisa Duvenbeck

Fachreferentin Weiterbildung / Thema: Körperliche Stabilisierung

Jg. 1970, Praxis für Körperpsychotherapie mit Schwerpunkt körperorientierte Traumaarbeit. Ausgebildet sowohl in Arbeit mit Schocktrauma als auch Entwicklungstrauma (Somatische Emotionale Integration®). > Zur Website

Martina KuschelMartina Kuschel

Fachreferentin Weiterbildung / Thema: Gewalt in Institutionen / Täterstrategien

Jg. 1962, Diplom Sozialpädagogin, Lehrerin für Pflege und Gesundheit (M.A.), WenDo Trainerin, Heilpraktikerin Psychotherapie, Bildungsreferentin mit dem Schwerpunkt sexualisierte Gewalt und Gewaltprävention in Institutionen.

Susanne PackSusanne Pack

Fachreferentin Weiterbildung / Thema: Trauma und Flucht

Jg. 1969. Diplom-Sozialarbeiterin, systemische Familientherapeutin (IFW), Fachberaterin Psychotraumatologie (ZPTN). Seit 1999 als Sozialarbeiterin in der Flüchtlingsberatung tätig; seit einigen Jahren zunehmend auch therapeutische Arbeit mit – vorwiegend unbegleiteten minderjährigen – Flüchtlingen.

Eva SchuldtEva Schuldt

Fachreferentin Weiterbildung / Thema: Trauma und Humor

Jg. 1973, Lehrerin für Pflege und Gesundheit, M. A., Pflegewissenschaftlerin (B.Sc.), Fachkrankenschwester für Psychosomatik und Psychotherapie auf einer Station mit Schwerpunkt Traumafolgestörungen in einer Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Traumazentrierte Fachbegleiterin und -betreuerin mit dem Schwerpunkt Trauma und Humor.

Gisela Vigener-EmondsGisela Vigener-Emonds

Fachreferentin Weiterbildung / Thema: Medikation und Bindung

Jg. 1959. Fachäztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Ausbildung in systemischer Psychotherapie, tiefenpsychologisch und verhaltenstherapeutischer Psychotherapie, zertifizierte Traumatherapeutin (DeGPT). Seit 2009 als Kassenärztin und Supervisorin in eigener Praxis tätig, Schwerpunkt: Psychotherapie von Pflege- und Adoptivkindern und ihren Familien.

Andrea Basedow

Fachreferentin Weiterbildung / Thema: diagnostisches Verstehen

Jg. 1967, Dipl. Sozialarbeiterin, Familien-und Systemberaterin (IFKP), M.A. Klinische Sozialarbeit (ZKS), Traumapädagogin/Traumazentrierte Fachberaterin. Arbeitet und forscht im Bereich der Jugendberufs- und Eingliederungshilfe am Übergang/Schule/Ausbildung/Beruf.

 
 
 

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