Jahresgruppe / Beginn im Januar 2017

Gruppensupervision ist die gemeinsame Beratung von Fachmenschen unterschiedlicher Einrichtungen oder Institutionen. Die besondere Stärke dieser Supervisionsform ist die Kombination unterschiedlicher Fachkompetenzen, die von den TeilnehmerInnen mitgebracht werden. In traumasensibler Gruppen­supervison werden die eingebrachten Anliegen in einer Gruppe unter der besonderen Berücksichtigung traumasensibler Aspekte bzw. der traumabedingten Verhaltensweisen betrachtet.


Wir nutzen vielseitige Techniken wie z.B. die Ego-State-Arbeit (Arbeit mit den inneren Anteilen), unterschiedliche Formen systemischer Methoden wie z.B. Aufstellungen, Rollenspiele und auch gezielt schonende Beratungsmethoden. Neben dem Blick auf die Menschen, die wir begleiten, hält die Supervision auch immer den Blick auf uns selbst, unsere Rollen, Übertragungen und Gegenreaktionen. Wenn möglich und sinnvoll beschäftigen uns auch die eigenen Themen, die mit den eingebrachten Fragen angesprochen oder sogar getriggert werden. Ebenso werden wir die Aspekte der Sekundären Traumatisierung, der Selbstfürsorge, ein achtsames Miteinander und für sich-selbst-sorgen einbeziehen. Die Supervision ist geprägt von einer achtsamen und traumapädagogischen Grundhaltung, die vor allem durch Respekt, Wertschätzung und Transparenz getragen wird. Es ist unser Grundverständnis, dass die/derjenige, welche das Anliegen einbringt, die ExpertIn für die Lösung ist.

Die traumasensible Leitungs- und Fallsupervision ist ein Angebot für Fachmenschen, die vor allem in Leitungspositionen und mittelbar mit traumatisierten Menschen arbeiten. In dieser Gruppe werden über die oben beschriebenen Inhalte hinaus weitere Themen stärker berücksichtigt: Auswirkungen von Traumadynamiken auf das System, eine achtsamkeitsgeleitete Organisationskultur, Gesundheitsfürsorge, Umgang mit MitarbeiterInnen, die von sekundärer Traumatisierung oder Erschöpfung mit burnout-Symptomatik betroffen sind, das Vermitteln von und der Umgang mit traumasensiblen Themen/Inhalten im Umfeld sowie traumasensible Beratung auf der sekundären Ebene.

Praktisches:

TN-Anzahl: 6 – 8 Personen | Ort: Institut Trauma und Pädagogik, Mechernich-Firmenich
Termine: 24.01. | 20.03. | 13.06. | 30.08. | 09.10. | 21.11. | jeweils 14 – 17.30 Uhr
Kosten: Jahresbeitrag für 6 Gruppensupervisionen à 3,5 Stunden: 450 € (bei 8 TN), 520 € (bei 7 TN), 600 € (bei 6 TN). Die Beiträge verstehen sich zzgl. 19 % Mwst. Sie sind pro Person berechnet und werden zu Beginn des Jahres nach Gruppenstärke festgelegt. Die Anmeldung ist für ein Jahr zu den vorgegeben Terminen verbindlich. Rechnungen werden nach jeder Supervisionseinheit gestellt (auch wenn eine Teilnahme verhindert ist).
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!