Welches meiner ICHs spricht denn da? Umgang und Arbeit mit den „Inneren Anteilen“ im pädagogischen Kontext

Beginn:
09.04.2018
Ende:
11.04.2018
Kurs-Nr.:
FB 1802
Kosten:
340,00 EUR (inkl. MwSt.)
Ort:
INSTITUT TRAUMA UND PÄDAGOGIK
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ReferentInnen:

Inhalte des Seminars

Welches meiner ICHs spricht denn da?

Umgang und Arbeit mit den „Inneren Anteilen“ im pädagogischen Kontext


Das Arbeiten mit Ego-States bzw. Inneren Anteilen ist ein hilfreiches und sehr unterstützendes Instrument. Viele Pädagog*innen nutzen es, ohne es als solches zu realisieren: z. B. fragen sie ihr Gegenüber, wie alt es sich gerade fühlt, oder sie sagen zu einem Kind „Da ist ja der kreative Phillip, eben war der wütende noch da!“ Oder die Erwachsene hilft einem Kind, dessen Babypuppe gut zu versorgen, darum wissend, dass damit das Kind vielleicht eigene innere zu wenig versorgte Anteile (mit-) versorgt und heilt.

Wir werden in der Fortbildung verschiedene Konzepte der Ego-State-Arbeit, z. B. von Paul Federn, John G. Watkins und Helen H. Watkins, sowie das psychodynamische Konzept von Luise Reddemann kennen lernen. Viele Fachrichtungen sind sich darüber einig, dass es Subsysteme in jedem Menschen gibt, die unterschiedliche Anteile in uns abdecken. Bei lebensgeschichtlich belasteten und traumatischen Erfahrungen kann es sein, dass diese nicht gut oder gar nicht verbunden sind und manchmal ein destruktiver oder ablehnender Innerer Anteil das Lebenszepter übernimmt und agiert. Ziel der Ego­state-Arbeit ist es, dass alle Inneren Anteile möglichst gut miteinander kommunizieren. In der Fortbildung werden wir den Teil aufgreifen, den wir im pädagogischen Alltag gut integrieren können. Den therapeutischen Teil werden wir fachlich ansprechen, jedoch nicht vertiefen.
Das Konzept des Guten Grundes, die Transparenz und die Psychoedukation lassen sich gut mit der Anteile-Arbeit verweben. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit lebensgeschichlicher Belastung sind sich oft emotional über ihre Inneren Anteile bewusst, ohne dies benennen zu können. Wenn wir die Betroffenen als ExpertInnen ansehen, verhilft die Ego-State-Arbeit ihnen zu einem Verstehensprozess und damit auch zu einer Möglichkeit, Handlungsalternativen zu entwickeln.

Die Fortbildung ist praxisorientiert und wir werden die Arbeit mit den Anteilen auf vielfältige Weise verstehen lernen und üben. Instrumente hierfür sind die Arbeit im Plenum und das Üben in Kleingruppen in Form von Rollenspielen. Die Fortbildung wird einen supervisorischen und dem Konzept des Instituts gemäß auch hohen selbstreflektorischen Anteil beinhalten.

 

Teilnehmer*innen:

Die Seminare finden ab einer Teilnehmer*innenzahl von 10 Personen statt.
Maximale TN-Zahl ist in der Regel 14 Personen.

Ort:

INSTITUT TRAUMA UND PÄDAGOGIK
2. Etage in der Zikkurat
An der Zikkurat 4
53894 Mechernich-Firmenich

Kosten für 3-tägige Fortbildungen:

340 Euro inkl. 19 % MwSt.

Uhrzeiten bei 3-tägigen Fortbildungen:

Tag 1: 14.00 – 18.00 Uhr
Tag 2: 09.30 – 18.00 Uhr
Tag 3: 09.30 – 18.00 Uhr

Verpflegung und Übernachtung:

Während der Seminarzeiten werden sie verpflegt (excl. Mittagessen).
Ein Mittagstisch wird über das Institut organisiert (kostet ca. 10-15 Euro) .
Falls Sie Übernachtungsmöglichkeiten suchen, schicken wir auf Anfrage gerne eine Liste mit Unterkünften in der Gegend.

Abmeldefristen:

Falls Sie Ihre Teilnahme stornieren müssen, benötigen wir eine schriftliche Abmeldung. Fristen dazu: 8-4 Wochen vor Kursbeginn: 50 € Verwaltungsgebühr, 4-2 Wochen vorher 50 % der Seminargebühr, ab dann volle Gebühr. Falls Ersatzteilnehmer*in vorhanden: 50 € Verwaltungsgebühr.


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